Wird aus den Daten geplant?
Wenn ein Architekt Pläne ableiten oder Bauteile bemaßen soll: Laserscan. Wenn Menschen den Raum sehen und verstehen sollen: Rundgang.
Vergleich · Genauigkeit
Beide Verfahren erzeugen ein 3D-Abbild Ihres Gebäudes. Sie unterscheiden sich um den Faktor zehn in der Genauigkeit und lösen verschiedene Aufgaben. Die falsche Wahl kostet entweder Geld oder macht die Daten für den Planer unbrauchbar.
| Kriterium | Kamerabasierter Rundgang (z. B. Matterport) | Terrestrischer Laserscan |
|---|---|---|
| Genauigkeit | etwa ± 20 mm auf 10 m | etwa ± 1–3 mm |
| Stärke | Begehbarer Rundgang, Bildqualität, schnelle Aufnahme | Messgenaue Punktwolke, Grundlage für Pläne und Modelle |
| Typisches Ergebnis | Rundgang im Browser, schematischer Grundriss | Punktwolke (E57, RCP), CAD-Pläne, BIM-Modell |
| Geeignet für | Präsentation, Abstimmung, Dokumentation des Zustands, Öffentlichkeit | Bauantrag, Ausführungsplanung, verformungsgerechtes Aufmaß |
| Denkmal-Stufen | Stufe I und II | Stufe III und IV |
| Marktpreis | rund 2.000 € bei 1.000 m², plus Hosting | 700–1.300 € pro Aufnahmetag, plus Auswertung |
Genauigkeitswerte nach VMT Solutions und iScano, abgerufen am 18.09.2026. Tatsächliche Werte hängen von Gerät, Entfernung und Registrierung ab.
Entscheidungshilfe
Wenn ein Architekt Pläne ableiten oder Bauteile bemaßen soll: Laserscan. Wenn Menschen den Raum sehen und verstehen sollen: Rundgang.
Am Denkmal verlangt die Behörde meist Stufe III. Das trägt nur der Laserscan. Stufen im Überblick.
Häufig ja: Pläne für den Planer, Rundgang für Gremium und Öffentlichkeit. Wir nehmen beides in einem Termin auf.
Für schematische Grundrisse und Flächenübersichten ja. Für Bauantrag am Denkmal, Ausführungsplanung oder verformungsgerechtes Aufmaß nicht: Die Abweichung liegt bei etwa 20 Millimetern auf 10 Meter, terrestrische Laserscanner erreichen 1 bis 3 Millimeter.
Ja, für das Hosting. Marktüblich sind ab etwa 10 Euro im Monat. Dauer und Kosten vereinbaren wir vorab; eine Archivierung ohne laufende Gebühr ist möglich.
Ja. Moderne Scanner nehmen Panoramabilder mit auf, aus denen sich ein begehbarer Viewer erzeugen lässt. Die Bildwirkung eines reinen Rundgangsystems ist oft gefälliger, deshalb kombinieren wir beide Verfahren, wenn beides gebraucht wird.